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Bibliographische Angaben zur Publikation

Verhaltensprävention im betrieblichen Setting

Implementation und Evaluation des Bewegungsprogramms Bewegte Pause



Autor/in:

Kogel, Mareike; Grund, Evelyn; Kohler, Amelie [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2014, Volume 9 (Issue 1), Seite 10-15, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2014



Abstract:


Hintergrund:

Der Büroalltag vieler Beschäftigten ist von Bewegungsarmut, einseitiger Belastung und hohen kognitiven Anforderungen gekennzeichnet. Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Hautprobleme oder Magen-Darm-Probleme können die Folge sein. Um einen Beitrag sowohl für die physische als auch die psychische Gesundheit speziell von Büroarbeitern zu leisten, wurde ein 15-minütiges Bewegungsprogramm ('Bewegte Pause') flächendeckend im Standort Schwäbisch Gmünd der ZF Lenksysteme GmbH eingeführt.

Methode:

In einer Längsschnittstudie sollte überprüft werden, ob die 'Bewegte Pause' die Beschwerdeprävalenz der Teilnehmenden senkt, ihr Wohlbefinden steigert und das Betriebsklima allgemein verbessert. Mögliche Effekte sollten mit schriftlichen Befragungen vor und nach der Intervention festgestellt werden (n?=?68 bzw. 79).

Ergebnisse:

Im Mittelwertvergleich wird ein Rückgang der Beschwerden im Nacken, im Rücken, in der Schulter und in der Brustwirbelsäule deutlich. Hinsichtlich des individuellen Wohlbefindens konnten signifikante Unterschiede nur für weibliche Teilnehmende nachgewiesen werden. Sehr große Zustimmung erhielt die Aussage, dass durch die 'Bewegte Pause' der Zusammenhalt in der Abteilung gestärkt wird.

Schlussfolgerung:

Die Ergebnisse legen nahe, dass mit einem relativ kurzen und somit gut in den Arbeitsablauf integrierbaren und zudem skalierbaren Bewegungsprogram durchaus positive Effekte erzielt werden können, sofern es regelmäßig durchgeführt wird.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Behavioral prevention in the occupational setting

Implementing and evaluating the break in motion work activity program

Abstract:


Background:

The office routine of many employees restrains physical activity and is full of one-sided work-load and stressful cognitive events. Tension in neck and shoulder, back pain, headaches, fatigue, difficulties in concentrating, skin and gastrointestinal problems may result. In order to contribute to employee's physical and mental well-being, a 15-minute work-place activity program ('Break in Motion') was implemented in the Schwäbisch Gmünd plant of ZF Lenksysteme.

Method:

To assess whether 'Break in Motion' reduces physical complaints, adds to subjective well-being and improves the working atmosphere, a longitudinal study was carried out. Written questionnaires were utilize before and after the intervention to screen possible effects (n?=?68 and 79).

Results:

Comparison of means revealed reduction in health problems in the neck, the back and the shoulder and the dorsal spine area. Improved subjective well-being was statistically significant only for female participants. Almost all participants stated that the activity program strengthens social cohesion on the work floor.

Conclusion:

The results suggest that, if regularly conducted, even a relatively short and as such amendable to the work-place demands and moreover demonstrably scalable exercise and activity program shows positive effects.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8506


Informationsstand: 17.05.2017

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