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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Eingliederungsmanagement von Mitarbeitern mit psychischen Störungen

Analyse des Handlungsbedarfs aus Sicht betrieblicher Akteure



Autor/in:

Gröben, Ferdinand; Freigang-Bauer, Ingra; Barthen, L


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2011, Volume 6 (Issue 4), Seite 229-237, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2011



Abstract:


Fragestellung:

Mit Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) soll die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit nach längerer Erkrankung gesichert werden. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welchen Handlungsbedarf betriebliche Akteure sehen und welche Unterstützung sie wünschen.

Methode:

Es wurde eine Online-Befragung durchgeführt und anschließend die Ergebnisse mit einem Expertenkreis diskutiert. An der Befragung nahmen 130 betriebliche Akteure sowie 25 externe Experten teil.

Ergebnisse:

BEM ist zwar als Thema angekommen, aber es besteht ein großes Informations- und Umsetzungsdefizit bei kleinen und kleinsten Unternehmen. Kritisch wird der Erfolg der Maßnahmen eingeschätzt: In erster Linie wegen des Fehlens geeigneter Arbeitsplätze. Besonders bei Mitarbeitern mit psychischen Schwierigkeiten werden die Eingliederungsfälle als 'schwierig' angesehen. Die Unternehmen berichten von fehlender Akzeptanz des BEM in solchen Fällen sowohl bei Führungskräften als auch Mitarbeitern.

Schlussfolgerung:

Zwei Drittel der Befragten sehen Verbesserungsbedarf. Möglichkeiten werden in einer verstärkten Hilfe durch externe Einrichtungen vermutet. Die Bedeutung einer verstärkten Kooperation wird durch die Einschätzung unterstrichen, dass ein Drittel der Unternehmen glaubt, in Zukunft mit einer Zunahme psychisch erkrankter Mitarbeiter nicht alleine erfolgreich umgehen zu können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Workplace reintegration programs for employees with mental disorders

What do enterprises need? An analysis

Abstract:


Background:

Reintegration programs at the workplace are conducted in order to secure the employees' working ability and employability after terms of longer illness. The study deals with the question which demands companies have to cope with and which support they wish.

Methods:

An online survey was performed in which 130 companies as well as 25 external experts participated. A panel of experts discussed the results and made comments.

Results:

Though reintegration programs at the workplace are an issue there still is a big deficit of information and action at small and smallest companies. And the success of the measures is seen critically, primarily because of the absence of suitable workplaces. Furthermore the reintegration of employees with mental disorders is quoted as 'difficult'. The companies report a low acceptance of reintegration measures in such cases by executives as well as by employees.

Conclusion:

Two thirds of the responding enterprises see a demand for improvement. Stronger support from external experts could be helpful. The importance of a closer cooperation is underlined by the appraisal of one third of the companies: they believe that they will not be able to cope successfully with an encreasing number of employees with mental disorders in future.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8450


Informationsstand: 06.04.2017

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