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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wohnungsbau - Neues Arbeitsfeld für Ergotherapeuten


Autor/in:

Grisbrooke, Jani; Scott, Saffron


Herausgeber/in:

The College of Occupational Therapists


Quelle:

British Journal of Occupational Therapy - BJOT, 2009, Volume 72 (Number 1), Seite 29-36, London: Sage, ISSN: 0308-0226 (Print); 1477-6006 (Online)


Jahr:

2009



Abstract:


Um Ergotherapie im Wohnungsbau zu etablieren, sind Wirksamkeitsnachweise erforderlich - ebenso wie ein angemessenes Finanzierungsmanagement. Zu dem Ergebnis kamen die Ergotherapeuten Jani Grisbrooke und Saffron Scott der Universität von Southampton, England, in einem Gemeinschaftsprojekt mit der dortigen Stadtverwaltung.

In halbstrukturierten Interviews befragten sie neun Ergotherapeuten, die bereits ein bis drei Jahre im Bereich Wohnungsbau gearbeitet hatten, nach deren Erfahrungen mit ihrer neuen Rolle. Diese gaben an, dass es für sie von Vorteil sei, die Stelle frei zu gestalten und beispielsweise der Nachfrage anpassen zu können. Allerdings benötigten die Therapeuten professionelle Supervision, da sie sich in diesem neuen Arbeitsfeld meist alleine und unsicher fühlten.

Konflikte entstanden für sie dadurch, dass sie sich oft in strategischen statt in therapeutischen Rollen wiederfanden. Die Unterschiede zum Sozial- und Wohnungsbauwesen wie beispielsweise die Fachsprache beeinflussten sie am stärksten. Durch die Arbeit entwickelten die Ergotherapeuten technisches Wissen. Ihre größte Hürde war es jedoch, die Branchenkultur zu verstehen und darin ihre eigenen beruflichen Standards zu behaupten.

Die Zusammenarbeit der beiden Fachbereiche Ergotherapie und Wohnungsbau macht es erforderlich, dass die Therapeuten genau aufzeigen, in welche Richtung sich ihre Aufgabengebiete entwickeln müssen. Nach Meinung der Forscher muss man in weiteren Studien klären, wie sich die Mitarbeit von Ergotherapeuten im Wohnungsbau auf die Kunden auswirkt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Moving into Housing: Experiences of Developing Specialist Occupational Therapy Posts in Local Authority Housing Departments


Abstract:


The pathways for the delivery of adaptations to the homes of people with disabilities are complex, incorporating social care expertise together with funding and building experience from housing professionals. Integrating the housing and social care departments does not necessarily lead to smoother working. A number of authorities have taken the option of moving or seconding occupational therapists from social care into housing to have better coordination of the delivery of adaptations and improvement of working practice between the disparate professionals involved.

This qualitative study aimed to explore, through semi-structured interviews, the experiences of nine occupational therapists establishing and developing these new posts. Background information about the establishment of these posts was collated. The thematic analysis of data by two researchers taking an interpretive phenomenological perspective identified five themes: practitioner freedom versus isolation, strategic versus operational roles, professional cultural differences, learning and development, and evaluation and aspiration.

For managers founding such posts and for practitioners moving into them, the findings of this study offer insights into what helped and hindered these practitioners, what surprised them and how their development needs were identified, which informed their intentions for the future of their posts.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


The British Journal of Occupational Therapy
Homepage: https://www.cot.co.uk/british-journal-bjot/british-journal-o...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5171


Informationsstand: 30.08.2010

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