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Bibliographische Angaben zur Publikation

Irr-Wege in die Arbeitswelt - Langzeitergebnisse arbeitsrehabilitativer Einrichtungen für psychisch Kranke der Caritas St. Pölten


Autor/in:

Frühwald, Stefan; Bühler, Barbara; Grasl, Renate [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Neuropsychiatrie, 2006, Band 20 (Heft 04), Seite 250-256, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0948-6259


Jahr:

2006



Abstract:


Anliegen:

Diese Untersuchung beschreibt die Integrationsergebnisse zweier Arbeitsrehabilitationsprojekte in Niederösterreich im Langzeitverlauf.

Methode:

Es wurden retrospektiv alle TeilnehmerInnen nachuntersucht, die zwischen dem 1.1.1998 und dem 31.12.2000 die Unterstützung von 'Arbeitsassistenz' und/oder der beschützenden Werkstätte 'Beschäftigung & Berufsorientierung' (BBO) im NÖ Zentralraum für mindestens 3 Monate in Anspruch genommen hatten.

Ergebnisse:

Von 95 TeilnehmerInnen im Untersuchungszeitraum wurden 81 eingeschlossen und von diesen 71 (87,6 %) durchschnittlich 56 Monate nach Ende der rehabilitativen Unterstützung befragt. Die Untersuchten hatten 44,5 % der seit der Rehabilitation verbrachten Zeit gearbeitet. Ein Jahr nach Beendigung der Betreuung waren 54,9 % der Untersuchten im kompetitiven Arbeitsmarkt beschäftigt. Zwei Jahre nach der Intervention waren es noch 46,5 % und zum Interviewzeitpunkt noch 36,6 %.

Schlussfolgerungen:

Arbeitsrehabilitation bewirkt eine verbesserte Beschäftigungslage schwer und chronisch psychisch kranker Menschen auch im
Langzeitverlauf. Statt frühzeitiger krankheitsbedingter Pensionierung sollten ausreichende gemeindenahe arbeitsrehabilitative Unterstützungsangebote geschaffen werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Crazy Ways to Work - Long-Term Results of Vocational Rehabilitation for People with Severe Mental Illness in Lower Austria


Abstract:


Objective:

This paper focuses on the long-term results of two initiatives for vocational rehabilitation in Lower Austria.

Methods:

All participants of vocational services ('Arbeitsassistenz', which is conceptualised as supported employment, and 'Beschäftigung & Berufsorientierung - BBO', a sheltered workshop) in 5 districts in Lower Austria between 1998/1/1 and 2000/12/31 were followed up retrospectively.

Results:

Of 95 participants of vocational rehabilitation, 71 were interviewed mean 56 months after the end of the rehabilitation program. 1 year after rehabilitation, 54.9 % of participants were working in the competitive labour market, after 2 years 46.5 % had a job and at the time of the interview 36.6 %. Participants had spent 44.5 % of time since rehabilitation in competitive employment.

Conclusions:

The results were encouraging both 1 year after vocational rehabilitation and from a long-term perspective. As vocational integration diminished significantly
over time, efforts should be directed to aftercare and cooperation with community mental health teams.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Neuropsychiatrie
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5097


Informationsstand: 08.04.2013

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