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Bibliographische Angaben zur Publikation

Return to work among sickness-absent Danish employees: Prospective results from the Danish Work Environment Cohort Study/National Register on Social Transfer Payments


Autor/in:

Lund, Thomas; Labriola, Merete; Christensen, Karl B. [u. a.]


Herausgeber/in:

European Federation for Research in Rehabilitation


Quelle:

International Journal of Rehabilitation Research, 2006, Volume 29 (Number 3), Seite 229-235, London: Lippincott Williams & Wilkins, ISSN: 0342-5282 (Print); 1473-5660 (Online)


Jahr:

2006



Abstract:


Die Studie untersucht die Determinanten in den Bereichen Soziodemografie, Gesundheitsverhalten, Arbeitgebereigenschaften und psychosoziales und körperliches Arbeitsumfeld bezüglich der Rückkehr in das Berufsleben.

Im Jahr 2000 wurden insgesamt 5357 Arbeitnehmer zu Aspekten wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Bildung, Gesundheitsverhalten, Arbeitgebereigenschaften und Arbeitsumfeld befragt. Sie wurden in einem nationalen Verzeichnis 18 Monate lang beobachtet, um auf diese Weise Teilnehmer mit zwei oder mehr Wochen Abwesenheit aufgrund von Krankheit zu ermitteln.

Sie wurden anschließend weitere 12 Monate beobachtet, um Verbindungen zwischen den Messungen bei Studienbeginn und dem Zeitpunkt der Rückkehr zur Arbeit zu ermitteln. Insgesamt 930 (17.4 Prozent) Mitarbeiter erlitten in den 18 Monaten nach Studienbeginn einen Arbeitsausfall durch Krankheit. Während der 12-monatigen Nachuntersuchung kehrten 856 (92.0 Prozent) Mitarbeiter wieder an ihren Arbeitsplatz zurück, wobei die durchschnittliche Abwesenheitszeit 6.6 Wochen betrug.

Ein protrahierter Zeitverlauf bis zur ersten Rückkehr an den Arbeitsplatz wurde mit dem weiblichen Geschlecht, erhöhtem Alter, fehlender Schulbildung, einem Arbeitsverhältnis bei einem öffentlichen Arbeitgeber, Arbeiten an einem Arbeitsplatz mit 20 oder mehr Mitarbeitern, hohen emotionalen Ansprüchen bei der Arbeit, einer hohen Unsicherheit am Arbeitsplatz und sitzender Arbeit in Verbindung gebracht. Es bestanden keine Verbindungen zwischen Gesundheitsverhaltensvariablen und der Rückkehr zum Arbeitsplatz.

Die Studie deutet auf ein Potenzial für die Förderung einer Rückkehr an den Arbeitsplatz durch Interventionen im Fall von emotionalen Anforderungen am Arbeitsplatz, Stellenunsicherheit und fallenden Risiken im Zusammenhang mit sitzender Arbeit hin.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Return to work among sickness-absent Danish employees: Prospective results from the Danish Work Environment Cohort Study/National Register on Social Transfer Payments


Abstract:


This study investigates the determinants within socio-demography, health behaviour, employer characteristics, and psychosocial and physical work environment for return to work. In 2000, a total of 5357 employees were interviewed regarding age, gender, family status, education, health behaviour, employer characteristics and work environment.

They were followed in a national register for 18 months in order to identify subjects with 2 weeks or more of sickness absence. They were followed for an additional 12 months in order to establish associations between baseline measurements and time to first return to work. A total of 930 (17.4%) employees experienced sickness absence in the 18 months after baseline. During the 12-month follow-up, 856 (92. 0%) returned to work, the mean absence period being 6.6 weeks. Prolonged time to first return to work was associated with female gender, increased age, no post-school education, being employed by a public employer, working at a workplace with 20 or more employees, high emotional demands in work, high job insecurity and sedentary work. There were no associations between health behaviour variables and return to work.

The study indicates a potential for promoting return to work through interventions targeting emotional job demands, job insecurity and decreasing the risks associated with sedentary work.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


International Journal of Rehabilitation Research
Homepage: https://journals.lww.com/intjrehabilres/pages/default.aspx

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA2814


Informationsstand: 07.09.2006

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