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Bibliographische Angaben zur Publikation

Malerei wie ein Tagebuch


Autor/in:

Niemann, Kirsten


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Berliner Morgenpost, 2021, 19.04.2021 (Extra-Beilage Inklusionspreis Berlin), Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2021



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Abstract:


Die ehemalige Schauspielerin Belhe Zaimoglu malt großformatige, bunte Bilder, die einen Einblick in ihr Innerstes preisgeben

Wer den Namen Belhe Zaimoglu googelt, landet zunächst auf einem Filmportal - und nicht bei einer Kunstausstellung. Belhe war einmal Schauspielerin. Früher, in ihrem alten Leben. Sie spielte am Theater und drehte Filme. Das Künstlerische liegt in der Familie: Der preisgekrönte Schriftsteller Feridun Zaimoglu ist ihr großer Bruder und Vertrauter.

Doch 2007 änderte sich das Leben der Frau mit dunklem Haar, ausdrucksstarken Augen und markantem Kinn grundlegend. Erst erlitt sie einen schweren Bandscheibenvorfall, dann kamen zwei Operationen. Es folgte eine Schwerbehinderung. Später die Depression.

'Was soll ich bloß mit meinem Leben machen?', fragte sie sich. Mit ihrer Psychotherapeutin habe sie 'viel gequatscht', aber nach vorne brachte es sie nicht wirklich. Bis die Therapeutin ihr eine Kunsttherapie ans Herz legte.

Belhe Zaimoglu winkte ab. Sie könne nicht malen, zeichnen schon gar nicht. Aber glücklicherweise hat sie dann doch noch zu Pinsel und Farben gegriffen. 'Die Malerei ist mein bester Freund geworden', sagt die 53-jährige Deutschtürkin, die ihre Leinwand füllt wie ein Tagebuch.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Berliner Morgenpost, Online-Ausgabe
Homepage: https://www.morgenpost.de/

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Referenznummer:

R/ZA1775


Informationsstand: 06.05.2021

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