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Bibliographische Angaben zur Publikation

Menschen mit psychischen Erkrankungen besser in den ersten Arbeitsmarkt integrieren


Sammelwerk / Reihe:

Handlungsfelder der psychiatrischen Versorgung


Autor/in:

Nordt, Carlos; Kawohl, Wolfram


Herausgeber/in:

Rössler, Wulf


Quelle:

Stuttgart: Kohlhammer, 2016, Seite 76-87, 1. Auflage


Jahr:

2016



Abstract:


Es wird informiert über das Projekt 'Nutzen von Placement-Budgets für Supported Employment zur Förderung der Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den freien Arbeitsmarkt', ein Teilprojekt des ZInEP-(Zürcher Impulsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung der Psychiatrie-)Projekts.

In diesem Teilprojekt sollen folgende Fragenstellungen untersucht werden:
(1) Führt eine Begrenzung des Placement-Budgets zu einem schnelleren Antritt einer Arbeitsstelle auf dem freien Arbeitsmarkt?
(2) Welche Faktoren sind mit dem schnellen Finden und dem langfristigen Erhalt einer Arbeitsstelle auf dem freien Arbeitsplatz verbunden?
(3) Führt die Arbeitstätigkeit in der freien Wirtschaft langfristig zu einer Besserung der psychischen Erkrankung, zu einer Verlagerung vom psychiatrischen Hilfesystem zu privatem und beruflichem Netzwerk, zur Erhöhung der finanziellen Unabhängigkeit, zur Reduktion von Stigmatisierung durch die Umwelt, zur einer besseren subjektiven Lebensqualität und zu einer hohen Arbeitszufriedenheit?

In allen sechs Ambulatorien der psychiatrischen Kliniken des Kantons Zürich wurden Job-Coaches trainiert, damit Supported Employment strikt nach dem 'Individual Placement and Support'-Modell durchgeführt werden konnte. Eine für das Ambulatorium repräsentative Stichprobe aller interessierten Klienten (116 Personen) wurde in die Studie eingeschlossen. Jedem Klienten wurde zufällig eines von drei festgelegten Placement-Budgets zugelost (25, 40 oder 55 Stunden des Job-Coachs). Damit konnte jeder Job-Coach Klienten mit unterschiedlichen Placement-Budgets betreuen, was es erlaubt, den Effekt der Intervention in einem möglichst realistischen Setting zu analysieren. Daten wurden mit einer umfangreichen Fragebogenbatterie erhoben. Ausgewählte Ergebnisse bezüglich sozialer, motivationaler und kognitiver Einflussfaktoren werden dargestellt. Eigenmotivation, subjektive Normen und Unterstützung des sozialen Netzwerks erwiesen sich als zentrale Faktoren im Supported Employment.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk 'Handlungsfelder der psychiatrischen Versorgung'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Verlag W. Kohlhammer
Homepage: https://www.kohlhammer.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8397x01


Informationsstand: 06.12.2016

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