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Bibliographische Angaben zur Publikation

Was stresst? Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Eine Handlungshilfe



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB)


Quelle:

Wilhelmshaven, Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2019, 4. Auflage, 52 Seiten: PDF


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu der Handlungshilfe (PDF | 5,37 MB)


Abstract:


Friedrich Nietzsche hielt Gesundheit für 'dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschädigungen nachzugehen'. Weitsichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber denken heute umfassender. Krankheiten einzudämmen und Unfälle zu vermeiden ist selbstverständlich - das seelische, soziale und emotionale Gleichgewicht ist für Gesundheit im ganzheitlichen Sinn ebenso wichtig.

Durch Lärm, Zeitdruck, Unterbrechungen, aber auch durch mangelnden Entscheidungsspielraum oder unklare Zuständigkeiten wird dieses Gleichgewicht im Arbeitsleben häufig ins Schwanken gebracht. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sollten hier gegensteuern. Das ist ihnen nicht nur vom Gesetzgeber auferlegt. Es liegt auch im ureigenem Interesse. Selbst bei optimalen Arbeitsbedingungen lässt sich zwar nicht ausschließen, dass Beschäftigte erkranken oder sich bisweilen gestört fühlen, sie sind aber das Fundament für die physische und psychische Gesundheit und damit für motivierte, engagierte und leistungsfähige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Klingt gut? Dann zur Praxis:
- Was können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber konkret tun, damit ihre Beschäftigten gesund bleiben? Das hängt stark vom betrieblichen Umfeld ab.
- Eine Bestandsaufnahme ist deshalb immer der erste Schritt: Welche Gefahren für die psychische Gesundheit gibt es in den Betrieben?
- Was genau stresst die Beschäftigten bei der Arbeit?

Eine erprobte Methode für eine solche Bestandsaufnahme, inklusive Maßnahmen und deren Wirksamkeitskontrolle, ist die Gefährdungsbeurteilung. Sie liefert einen guten Überblick über die Arbeitsbedingungen im Betrieb. Außerdem zeigt sie der Arbeitgeberin und dem Arbeitgeber auf, was sie/er tun kann, um die Gefahren zu beseitigen und stellt sicher, dass die Arbeit nicht schädigt. Übrigens schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor, dass sie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung vornehmen müssen.

Oft ergeben sich bei der Auswertung der Gefährdungsbeurteilung Überraschungen. Schließlich zeigt sie nicht nur Störfaktoren, sondern auch positive Aspekte auf. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen lernen ihr Unternehmen damit o aus einer ganz neuen Perspektive kennen. In diesen Prozess zu investieren, lohnt sich also in jedem Fall. Diese Broschüre wird Sie dabei unterstützen, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit verlässlichen Ergebnissen bei minimalem Aufwand vorzunehmen. Wir bieten Ihnen ein einfaches Verfahren an, das ohne externe Hilfe auskommt.

Zentrales Instrument ist unsere Prüfliste Psychische Belastung, die sich seit Jahren in der Bundesverwaltung und darüber hinaus als Instrument bewährt hat. Es ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das die strengen Normkriterien an Fragebögen erfüllt. Die Liste zeigt Ihnen Belastungsschwerpunkte auf. In einem vertiefenden Schritt sollten diese in Diskussionskreisen weiter betrachtet werden.

Die Deutsche Bahn AG hat in Kooperation mit uns ein bahnspezifisches Instrument zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in zwei Anwendungsformen entwickelt. Den Bewertungsbogen DB und die Befragung DB finden Sie unter www.uv-bund-bahn.de.

Im Übrigen berücksichtigt diese Broschüre die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes sowie die Empfehlungen der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) hinsichtlich der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung und bietet Ihnen damit einen Rahmen für rechtssicheres Handeln.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB)
Homepage: https://www.uv-bund-bahn.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8249


Informationsstand: 09.09.2019

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