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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktionsplan Landkreis Regensburg

Gemeinsam geht‘s besser: Aktionsplan Inklusion und Demografie für den Landkreis Regensburg



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landratsamt Regensburg


Quelle:

Regensburg: Eigenverlag, 2017, 254 Seiten


Jahr:

2017



Link(s):


Link zu dem Aktionsplan (PDF | 1,7 MB)


Abstract:


Unter dem Motto 'Gemeinsam geht's besser' hat der Landkreis Regensburg Anfang April 2016 den Startschuss zur Erstellung des Aktionsplans Inklusion und Demographie gegeben. Das Ergebnis ist ein bedarfsgerechtes Maßnahmenkonzept zur Umsetzung von Inklusion im Landkreis Regensburg in allen Lebensbereichen. Insgesamt beteiligten sich über 200 Menschen mit und ohne Behinderung an diesem Entwicklungsprozess. Unter dem Motto 'Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!' hat Landrätin Tanja Schweiger im März 2017 den Aktionsplan vorgestellt und zusammen mit Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger das über 250 Seiten dicke Geheft an wichtige Umsetzungspartner aus der Region übergeben.

Definierte Handlungsfelder während des Entwicklungsprozesses waren 'Barrierefreies Bauen und Wohnen', 'Arbeit und Beschäftigung', 'Mobilität und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum', 'Freizeit, Kultur und Sport', 'Politische Teilhabe, Beratung und Information' sowie 'Schule und frühkindliche Bildung'. In 19 Workshops haben interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen und Einrichtungen aus der Behindertenarbeit, Bürgermeister, ehrenamtlich Engagierte sowie Firmen- und Behördenvertreter insgesamt 106 Maßnahmen erarbeitet, damit Inklusion im Landkreis zukünftig noch besser gelingen kann. Zudem wurden in einer breit angelegten Befragung die Belange von Menschen mit Behinderung erhoben. Das BASIS-Institut, das schon mehrere Aktionspläne erstellt hat, begleitete das Projekt fachlich und wissenschaftlich.

Der für den Landkreis Regensburg bedarfsgerechte Umsetzungsplan soll kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden. 7o Maßnahmen fallen in den Verantwortungsbereich des Landkreises, 36 liegen im Verantwortungsbereich von 30 Umsetzungspartnern. Zu den Maßnahmen, die der Landkreis kurzfristig umsetzen wird, gehört zum Beispiel die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung im Regensburger Landratsamt. Diese soll bedarfsgerecht und bürgernah beraten und unterstützen.

Die Anlaufstelle wird die Umsetzung der Maßnahmen, für die der Landkreis zuständig ist, koordinieren, regelmäßig Bericht über das Umgesetzte erstatten und dazu beitragen, das Netzwerk der Umsetzungspartner aufzubauen und zu erhalten. Dem Netzwerk der Umsetzungspartner gehören Vertreter der Beratungsstellen und sozialen Dienste, der Kommunen, der Kostenträger, der offenen Behindertenarbeit, aus Arbeit und Wirtschaft, der Presse, der Stadt Regensburg, aus dem Bildungsbereich und der Erziehungsberatungsstellen, der Vereine im Landkreis sowie Umsetzungspartner für inklusive/barrierefreie Infrastruktur an. In den nächsten Jahren soll der Aktionsplan vom Landkreis, den Kommunen, Einrichtungen, Verbänden und Institutionen schrittweise umgesetzt werden, damit die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Landkreis Regensburg kontinuierlich ausgebaut wird.

[Aus: Pressemitteilung des Herausgebers]


Weitere Informationen:


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Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
Leitfaden für die Erstellung kommunaler Aktionspläne
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Internationale Aktionspläne
Version in Leichter Sprache




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landratsamt Regensburg
Regionalentwicklung
Homepage: https://www.landkreis-regensburg.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6617xK29xSS


Informationsstand: 02.03.2018

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