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Bibliographische Angaben zur Publikation

Inklusionsbarometer Arbeit 2019

Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt



Sammelwerk / Reihe:

Inklusionsbarometer Arbeit


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2019, 7. Jahrgang, 23 Seiten: PDF


Jahr:

2019



Link(s):


Link zum Inklusionsbarometer Arbeit (barrierefreies PDF | 192 KB)


Abstract:


Obwohl sich die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderungen leicht verbessert hat, haben Menschen ohne Behinderungen deutlich bessere Chancen auf einen Job. Das geht aus dem aktuellen Inklusionsbarometer der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute (HRI) hervor.

Seit 2013 erstellt das HRI in Kooperation mit der Aktion Mensch jährlich das "Inklusionslagebarometer Arbeit". Basierend auf den jüngsten statistischen Daten der Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsämter werden zehn Teilindikatoren ausgewertet. Diese geben Auskunft über den aktuellen Grad der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt. Ziel ist es, Ansatzpunkte zu identifizieren, mit deren Hilfe Inklusion vorangetrieben werden kann.

Die Ergebnisse der Studie verzeichnen 2019 bundesweit einen positiven Trend, offenbaren jedoch auch weiterhin eine große Kluft zwischen Erwerbspersonen mit und ohne Behinderung:
- Mit 11,2 Prozent ist die Arbeitslosenquote der Schwerbehinderten leicht gesunken (Vorjahr: 11,7 Prozent). Sie ist ist aber mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Quote (5,2 Prozent).
- Auch die Zahl der Arbeitslosen mit einer Schwerbehinderung ist weiter auf 156.621 (Vorjahr: 162.373) gesunken.
- Der Anteil der Langzeitarbeitslosen mit Behinderung ist mit 43,4 Prozent (Vorjahr: 44,4 Prozent) deutlich höher im Vergleich zu Menschen ohne Behinderungen (34,8 Prozent).
- Menschen mit Behinderungen sind im Durchschnitt zudem 100 Tage länger arbeitslos als Menschen ohne Behinderungen.

Eine rückläufige Entwicklung zeigte sich im Bereich der Beschäftigungspflicht: Mit nur 4,63 Prozent wird die gesetzlich vorgeschriebene Fünf-Prozent-Quote für die Beschäftigung von Menschen mit einer Schwerbehinderung nicht nur verfehlt, sie sinkt auch zum zweiten Mal in Folge (Vorjahr: 4,67 Prozent).

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Aktion Mensch e.V.
Homepage: https://www.aktion-mensch.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5359x07SS


Informationsstand: 19.12.2019

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