Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Bericht der Bundesregierung zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst des Bundes


Sammelwerk / Reihe:

Material zur Information


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2006, 28 Seiten


Jahr:

2006



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF | 362 KB)


Abstract:


Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter im öffentlichen Dienst des Bundes - also in Bundesministerien, Bundesdienststellen und nachgeordneten Bundesbehörden - erreichte im Jahr 2004 wiederum 7,1 Prozent und entsprach damit dem erfreulichen Ergebnis des davorliegenden Berichtszeitraums (2003). Der Bund ist so weiter in der Vorreiterrolle für den öffentlichen Dienst insgesamt und erfüllt einmal mehr seine Vorbildfunktion insbesondere für die Privatwirtschaft.

Die in 2004 auf hohem Niveau gehaltene Beschäftigungsquote schwerbehinderter Frauen und Männer übertrifft die im öffentlichen Dienst des Bundes geforderten Pflichtquoten von fünf beziehungsweise sechs Prozent deutlich. Für die Privatwirtschaft gilt eine Beschäftigungsquote von fünf Prozent. Zwar liegen Zahlen über den Anteil schwerbehindeter Beschäftigter in der Privatwirtschaft für 2004 noch nicht vor. Die für das Jahr 2003 in diesem Bereich ausgewiesene Quote von 3,6 Prozent zeigt jedoch das Maß, in dem der öffentliche Dienst des Bundes mit gutem Beispiel vorangeht - und welch große Aufgabe noch vor den privaten Arbeitgebern liegt. Dabei hilft der Staat: zum Beispiel mit Zuschüssen zu den Lohnkosten und zur behindertengerechten Einrichtung von Arbeitsplätzen.

Besonders positiv entwickelte sich im Bereich des öffentlichen Dienstes auf Bundesebene die Situation schwerbehinderter Frauen: Ihre Zahl stieg im Jahr 2004 um 283 von 7.400 auf 7.683 (plus 3,8 Prozent); ihr Anteil an allen im öffentlichen Dienst des Bundes beschäftigten schwerbehinderten Menschen wuchs entsprechend von 35, 1 auf 35,3 Prozent. Noch höher ist die Quote bezogen auf die im Jahr 2004 vorgenommenen Neueinstellungen: Hier liegt der Frauenanteil bei 43,4 Prozent.

Nicht nur als Arbeitgeber, auch in der Gestaltung und Umsetzung politischer Rahmenbedingungen verfolgt der Bund seine Politik der benachteiligungsfreien Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben weiter. Mit dem am 1. Mai 2004 in Kraft getretenen Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen sind die Integration dieser Bevölkerungsgruppe ins Berufsleben und die betriebliche Prävention weiter verbessert worden.

Um Inhalte und Ziele der gesetzlichen Regelungen in das Bewusstsein aller Beteiligten zu bringen und über Fördermöglichkeiten bei der Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen zu informieren, koordiniert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Initiative job - Jobs ohne Barrieren. Gemeinsam mit Arbeitgebern, Gewerkschaften, Behindertenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit, Rehabilitationsträgern und anderen Partnern werden Vorbehalte gegenüber Ausbildung und Einstellung behinderter Menschen abgebaut. Erfahrungen von Unternehmen und mit Integrationsprogrammen werden bekannt gemacht; Veranstaltungen, Broschüren und Internetangebote zeigen, wie die Ausbildungsbereitschaft gestärkt, die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben verbessert und Beschäftigungsverhältnisse durch betriebliche Prävention erhalten werden können.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3639


Informationsstand: 22.03.2006

in Literatur blättern