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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Gesundheitsförderung in klein- und mittelständischen Handwerksbetrieben: Das Neubrandenburger Modell

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Neumann, Willi; Claßen, Gabriele; Brückner, S.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 231-233, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


Neumann, Claßen und Brückner stellen in dem Artikel das Neubrandenbuger Modell vor.

Die IKK Mecklenburg-Vorpommern entschied sich bei der Umsetzung des § 20 SGB V innovative Wege zu gehen. Im September 2002 wurde es durch Kontakte mit dem Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management der Hochschule Neubrandenburg möglich, die Idee eines einzigartigen Gemeinschaftsprojektes zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Klein- und Mittelständischen Handwerksbetrieben umzusetzen. Dabei erwies sich der Einsatz von Studierenden der Gesundheitswissenschaften direkt in ausgewählten Handwerksbetrieben als Novum in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Drei Hochschulprofessoren begleiteten das Projekt.

Das Projekt 'Betriebliche Gesundheitsförderung in klein- und mittelständischen Handwerksbetrieben' ist als zirkuläres Modell in drei Phasen konzipiert. Die Analysephase dient der Erfassung des Ist-Zustandes der gesundheitlichen Situation des jeweiligen Betriebes.

Die Umsetzungsphase ist charakteristisch für die Verknüpfung verhaltens- und verhältnispräventiver Intervention. Dabei fungiert die Führungskraft als Motivator und Vorbild im Kontext der Betrieblichen Gesundheitsförderung. In der Evaluationsphase erfolgt die Wirksamkeitskontrolle aller durchgeführten Maßnahmen. Es werden Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Maßnahmen untersucht, um gegebenenfalls neue Interventionen zu initiieren oder bereits bestehende zu optimieren.

Die Autoren fassen zusammen, dass sich die Zusammenarbeit von Hochschule Neubrandenburg und IKK Nord als sehr gut erwiesen habe. Es konnten für über 70 Handwerksbetriebe unterschiedlicher Branchen und Gewerke individuelle Lösungsvorschläge erarbeitet und umgesetzt werden. Mehr als 1500 Beschäftigte nahmen an der Mitarbeiterbefragung teil und 70 Studierende konnten theoretische Kenntnisse in die Praxis transferieren. Auf der Basis der Daten wurden verschiedene wissenschaftliche Arbeiten verfasst.

Die Tatsache, dass das Projekt nach der Fusion der IKK Mecklenburg-Vorpommern und der IKK Schleswig-Holstein auch auf die Region Schleswig-Holstein ausgedehnt werden soll, bestätigt den Erfolg des Projekts.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3358x31


Informationsstand: 29.04.2009

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