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Bibliographische Angaben zur Publikation

Kooperationsmodelle zur Überwindung von Kommunikations- und Akzeptanzschwierigkeiten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Nebe, Katja


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 281-283, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


In § 28 hält das SGB IX Instrumente der Stufenweisen Wiedereingliederung (StW) zur verbesserten Wiedereingliederung für von längerer Arbeitsunfähigkeit Betroffenen bereit. Unter ärztlicher Verantwortung können Betroffene ihre betriebliche Beschäftigung aufnehmen und werden schrittweise an ihre volle Leistungsfähigkeit herangeführt.

Erfolgreiche StW setzt Vernetzung voraus, denn wie aktuelle Studien zeigen, nutzen Betriebe, in denen das BEM durchgeführt wird, die StW als Integrationsmaßnahme besonders häufig. Hieraus, aber auch im Hinblick auf die durch verschiedene Studien bekannt gewordenen Akzeptanz- und Schnittstellenprobleme bei StW ergibt sich die Notwendigkeit verbesserter Strukturen.

Die StW kann nur im Zusammenwirken zwischen Versichertem, Arzt, Betrieb und Reha-Träger erbracht werden. Nachfolgend zeigt die Autorin Möglichkeiten einer kooperativen Leistungserbringung auf, die über die Lösung der für die StW genannten Schwierigkeiten hinaus von allgemeiner Bedeutung für die aktuellen Entwicklungen in der Rehabilitation sind.

Mithilfe des SGB IX lassen sich die heute noch zu verzeichnenden Kommunikations- und Akzeptanzschwierigkeiten überwinden. Die Mitwirkungspflicht des Arbeitgebers an der StW wurde von der Rechtsprechung bestätigt. Allerdings wird eine erzwungene StW keine optimalen Erfolge erzielen. Zur Erhöhung der Akzeptanz könne die Reha-Träger entscheidend beitragen, indem sie die Versicherten motivieren und Kollegen und Vorgesetzte über den Ablauf informieren. Außerdem können finanzielle Anreize zugunsten von Arbeitgebern und Versicherten gesetzt werden.

Im Rahmen der dem Arbeitgeber zugunsten aller Beschäftigten auferlegten BEM-Pflicht ist die StW stets als eine mögliche Eingliederungsmaßnahme zu prüfen. Bei schwerbehinderten Menschen muss sich das Integrationsamt beteiligen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 44 SGB IX Stufenweise Wiedereingliederung | REHADAT-Recht
Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/NV3358X37


Informationsstand: 30.04.2009

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