Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Ergebnisse eines Projekts zur Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Beck, Larissa; Faulstich, I.; Mau, Wilfried


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 192-193, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


In den letzten Jahren sind Bemühung verstärkt worden, die berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation weiter auszubauen. So hat die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland beispielsweise ein Verzahnungsprojekt eingeführt, das medizinische und berufliche Rehabilitation enger verknüpfen und die Kooperation der beteiligten Einrichtung verstärken und ausbauen soll. Ziel der vorliegenden Studie von Beck, Faulstich und Mau ist, Strukturen es, Prozesse und Ergebnisse dieses Projekts zu untersuchen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Untersuchung erfolgt als retrospektive Kohortenstudie, in der betroffene Rehabilitanden im Oktober 2007 anonym befragt wurden. Untersucht wurden 186 Rehabilitanden aus fünf Rehabilitandenkliniken, die seit 2005 am Verzahnungsprojekt teilgenommen haben. Außerdem wurden mit den am Verzahnungsprojekt beteiligten Mitarbeiter der Leistungserbringer und -träger halbstrukturierte Interviews durchgeführt.

78 Prozent der Probanden waren Männer und das Durchschnittsalter betrug 47 Jahre. 158 Rehabilitanden haben einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) gestellt, von denen 140 bewilligt wurden. Durchschnittlich lagen 24 Tage zwischen Beantragung und Bewilligung. Bei der Beurteilung der Betreuung einer LTA wurde von Teilnehmer der größte Verbesserungsbedarf bei den Vermittlungsaktivitäten gesehen. Weitere Prozessverläufe und Ergebnisse werden noch analysiert.

Die Identifikation eines Bedarfs an LTA und die Initiierung eines entsprechenden Antrags werden durch das Verzahnungsprojekt erreicht. Bei den Teilnehmern einer LTA war der Anteil der Erwerbstätigen zum Nachbefragungszeitpunkt fast doppelt so hoch wie bei Rehabilitanden ohne LTA. Für die Teile nicht Wiedereingegliederter ist zu diskutieren, ob vor dem Hintergrund der schwierigen regionalen Arbeitsmarktsituation individuelle Bemühungen mit entsprechend strukturierten Prozessen intensiviert werden sollten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3358X13


Informationsstand: 17.04.2009

in Literatur blättern