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Bibliographische Angaben zur Publikation

Return-to-Work: Viele Ideen, aber was hilft?

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Bethge, Matthias


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 18


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Krankenlast und Teilhabeeinschränkungen verteilen sich sehr ungleich: Während die Hälfte der Arbeitnehmer:innen nie arbeitsunfähig ist, haben rund 30 Prozent wiederholte Arbeitsunfähigkeitsepisoden. 5 Prozent der Arbeitnehmer:innen sind für die Hälfte und 10 Prozent für rund zwei Drittel der Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen verursachen rund 40 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage.

Um die Teilhabechancen von Personen mit chronischen und schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu stärken und zu verbessern, braucht es eines effektiven Teilhabemanagements, das Krankheitsfolgen reduziert und Wege findet, um Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit zu unterstützen. Die verschiedenen am Wiedereingliederungsprozess und an der Sicherung beruflicher Teilhabe beteiligten Akteur:innen nutzen sehr unterschiedliche Strategien.

Klare Nachweise für den Nutzen fehlen häufig, aber wer sich bemüht, kann wohl kaum Schaden anrichten, oder doch?
- Wen erreichen wir mit Präventionsprogrammen und was bringen diese Programme?
- Ist Fallmanagement der Stein der Weisen oder doch nur ein Aufmerksamkeitsplacebo?
- Müssen wir immer möglichst schnell reagieren?
- Ist Rehabilitation in Deutschland nicht vor allem Auszeit- statt Rückkehrstrategie oder hat rehabilitative Versorgung heute doch mehr zu bieten?
- Müssen Sozialversicherungsträger auf Rehabilitationsanträge warten, selbst wenn Arbeitsunfähigkeit und Risikofaktoren kumulieren, oder sind auch andere Wege denkbar?

Aussagen zum Nutzen und Schaden von Wiedereingliederungsstrategien sind vielfach mit großer Unsicherheit behaftet. Zunehmend stehen jedoch auch randomisierte kontrollierte Studien zur Wirkung von Wiedereingliederungsstrategien zur Verfügung. Die Antworten, die diese Studien liefern, sind mitunter überraschend.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x001


Informationsstand: 22.12.2020

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