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Bibliographische Angaben zur Publikation

Evaluation des berufsbezogenen Schulungsprogramms Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz - GSA - in der kardiologischen Rehabilitation: Ergebnisse bei Entlassung

Vortrag auf dem 16. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Zwerenz, Rüdiger; Hillert, Andreas; Koch, Stefan [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 257-258, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen zu den Hauptursachen der Frühberentung bei unter 50-Jährigen. Deshalb wurde eine Studie zur Weiterentwicklung und Evaluation eines stationären berufsbezogenen Schulungskonzepts (Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz - GSA) für kardiologische und orthopädische Therapieevaluation durchgeführt.

Dazu wurde im Rahmen eines prospektiven Kontrollguppendesigns ein Vergleich zwischen Patienten der Interventionsgruppe aus dem GSA- Programm und einer bisher kliniküblichen Kontrollgruppe durchgeführt. Die Studienteilnehmer werden bei ihrer Aufnahme, ihrer Entlassung sowie sechs Monate nach Entlassung mit standardisierten Verfahren zu soziodemografischen berufs- und gesundheitsbezogenen Merkmalen befragt.

Insgesamt konnten so 149 Teilnehmer des GSA-Programms und 169 Patienten der Kontrollgruppe befragt werden. Es wurde festgestellt, dass es im Laufe der jeweiligen Therapie eine Abnahme von berufsbezogenen Einstellungen und Belastungseinheiten gab. Bei den Patienten der Interventionsgruppe zeigten sich am Ende der Behandlung häufiger Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen und ihren Beschwerden, Einschränkungen in ihrem Leistungsvermögen, Konflikten mit den Kollegen sowie Problemen bei der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit. Gleichzeitig zeigte sich bei dieser Gruppe eine höhere Zufriedenheit bei der Behandlung beruflicher Problemlagen, vor allem bezüglich Stress, Konflikten, Zeitdruck, beruflichen Zielen und Neuorientierung sowie beruflicher Wiedereingliederung.

Diese Ergebnisse zeigen, dass das GSA-Programm die beabsichtigten Ziele erfüllt: die Patienten der Schulung setzen sich intensiver mit den Zusammenhängen zwischen ihren Beschwerden und den beruflichen Belastungen auseinander. Dies gilt als Voraussetzung für einen konstruktiven Umgang mit beruflichen Belastungen. So lässt sich schließen, dass GSA sowohl praktikabel als auch wirksam für die kardiologische Rehabilitation ist und zukünftig in der medizinischen Rehabilitation einen festen Platz einnehmen wird.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL137833


Informationsstand: 27.09.2007

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