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Bibliographische Angaben zur Publikation

Diagnostik von Arbeitsmotivation in der beruflichen Rehabilitation: Konstruktion und Überprüfung neuer Skalen

Vortrag auf dem Vierzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 28. Februar bis 2. März 2005 in Hannover



Autor/in:

Schubmann, C.; Fiedler, Rolf Georg; Heuft, Gereon [u. a.]


Herausgeber/in:

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2005, Sonderausgabe, Seite 241-243, Bad Homburg v. d. H.: WDV Wirtschaftsdienst


Jahr:

2005



Abstract:


Bei beruflichen Rehabilitanden stellt die Arbeitsmotivation eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Umschulungsmaßnahme und die erfolgreiche Wiedereingliederung in das Arbeitsleben dar. Aus Ermangelung einer geeigneten Motivationsdiagnostik bleiben bislang die Motivationsstruktur und die persönlichen Einstellungen bei der Erfassung des Gesamtbildes der Rehabilitanden vor Beginn der beruflichen Umschulungsmaßnahme unberücksichtigt. Diese Aspekte sind jedoch als nicht zu unterschätzende Determinanten für eine berufliche Reintegration zu sehen.

Im Rahmen eines geförderten Forschungsvorhabens wurde von der Projektgruppe ein Assessmentinstrument konzipiert, welches im Unterschied zu subjektiven klinischen Urteilen objektivierbare Kriterien bezüglich der Arbeitsmotivation bei den beruflichen Rehabilitanden erfassen soll.

Ziel der Erhebung an einer Stichprobe aus der beruflichen Rehabilitation war, die Eignung des Konzeptes zur Diagnostik von Arbeitsmotivation zu untersuchen und zu prüfen, welche theoretisch begründbaren Skalen sich aus dem vorhandenen Itempool bilden lassen, die gute teststatistische Gütekriterien aufweisen.

Auf Grundlage der drei erarbeiteten Konzepte Motivationale Handlungsentwürfe, Motivationales Selbstbild und Motivationale Passung konnten zehn Skalen mit zufriedenstellenden psychometrischen Eigenschaften entwickelt werden, welche die berufsbezogene Motivationsstruktur der Rehabilitanden differenziert erfassen und mit einem breiten Inhaltsspektrum abbilden. Folgestudien müssten die Multidimensionaltät des Fragebogens weiter aufklären und die prädiktive Validität belegen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk 'Strukturierter Merkmalkatalog' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL135924


Informationsstand: 04.04.2005

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