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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Ergebnisse einer Befragung behinderter Telearbeiter und Telelerner: Positive Erfahrungen mit Telearbeit

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Von den befragten Telearbeitern schilderten bis auf zwei Personen alle Befragten positive Erfahrungen mit der Telearbeit:
- Wegfall der oft beschwerlichen und überlangen Arbeitswege
Für behinderte Personen erfordert der Arbeitsweg oft viel Zeit und Mühsal. Hinzu kommt, dass auf Grund der schlechteren Arbeitsmarktchancen der Weg zum Arbeitsplatz oft besonders lang ist. Eine der Befragten benötigt circa vier Stunden für die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Von den Befragten wird daher besonders der Wegfall des oft mehrere Stunden in Anspruch nehmenden täglichen Arbeitsweges als überaus positiv empfunden.

- Flexiblere Einteilung der Arbeitszeit ermöglicht bessere Berücksichtigung behinderungsbedingter Arbeitsrhythmen
An zweiter Stelle steht die Möglichkeit, sich die Arbeitszeit freier als im Betrieb einteilen zu können. Positiv ist, dass die von den Befragten als belastend - weil mit den behinderungsbedingten Arbeitsrhythmen nicht übereinstimmend - empfundenen betrieblichen Arbeitszeit- und Pausenregelungen bei der Telearbeit außer Kraft gesetzt sind. Körperliche Tiefphasen lassen sich so umgehen, und behinderungsbedingt notwendige Erholungspausen können nach den individuellen Erfordernissen sind. Körperliche Tiefphasen lassen sich so umgehen, und behinderungsbedingt notwendige Erholungspausen können nach den individuellen Erfordernissen eingelegt werden. Auch die Teilnehmer von Bildungsmaßnahmen sind der Meinung, dass die flexible Zeiteinteilung für sie von großem Vorteil ist. Die Teilnehmer haben einen größeren Einfluss darauf, welchen Unterrichtsstoff sie wann durcharbeiten.

- Ungestörtes und konzentrierteres Arbeiten

- Telearbeit als einzige Chance der beruflichen Integration
Die Schwerstbehinderten unter unseren Interviewpartnern betonen, dass ohne die Möglichkeit des Arbeitens am Computer zu Hause eine berufliche Tätigkeit für sie undenkbar wäre. Diese Personengruppe schätzt an der Telearbeit besonders, dass diese und die modernen IuK- Technologien ihnen überhaupt erst den Zugang zur Arbeitswelt eröffnen. Dabei wird Telearbeit nicht als Allheilmittel gesehen, vielmehr wird auf den Verlust der Möglichkeit, in einem herkömmlichen Betrieb in direkter Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten tätig zu sein, ausdrücklich aufmerksam gemacht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Kapitelübersicht: Ergebnisse einer Befragung behinderter Telearbeiter und -lerner




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikat...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0046


Informationsstand: 01.08.2002

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