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  • Förderprogramm

NRW (Nordrhein): Beschäftigung als Zuverdienst (LVR)

Nordrhein-Westfalen


Zielgruppe:


Die Förderung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen ist für Menschen mit Behinderung möglich, die einen Anspruch haben
auf:
- Leistungen im Arbeitsbereich (§ 58 SGB IX) einer WfbM oder eines anderen Leistungsanbieters (§ 60 SGB IX) oder
- Tagestrukturierende Leistungen im Rahmen der Wohnhilfen (z .B. LT 24) oder in Tagesstätten (LT 22).



Kurzbeschreibung:


Das Modellprojekt Zuverdienst war ursprünglich (bis Ende 2018) ein Element der Konzeption des LVR-Budgets für Arbeit.

Arbeitgeber im Zuständigkeitsbereich des Landschaftsverbandes Rheinland, die ein Beschäftigungsverhältnis im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) mit einem WfbM-Beschäftigten mit wesentlicher Behinderung eingehen, können einen Lohnkostenzuschuss von 75 Prozent des Arbeitgeberlohns erhalten.

Neue Anträge und Folgeanträge von leistungsberechtigten Personen aus dem bisherigen Modell sollen ab dem 01.01.2018 als Leistungen der sozialen Teilhabe im Rahmen der Eingliederungshilfe für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse dauerhaft finanziert werden.
Wichtig ist: Bei Bezug von SGB II-Leistungen ist eine Förderung im Zuverdienst nicht möglich.



Antragsteller:


Die Beantragung erfolgt durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin.



Laufzeit des Förderprogramms:


Von: 01.01.2011 Bis: 31.12.2018 (Förderung ist auch nach 2018 weiterhin möglich



Förderumfang:


Im Rahmen von geringfügiger Beschäftigung ("Minijobs") können Menschen mit einer wesentlichen Behinderung bei Arbeitgebern des allgemeinen Arbeitsmarktes und insbesondere in Integrationsbetrieben mit einer wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 5 und 14,75 Stunden tätig werden. Die Vertragslaufzeit des Minijobs beträgt mindestens 12 Monate und muss ortsüblich bzw. tariflich entlohnt werden.

Der Arbeitgeber erhält einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent des Arbeitgeberbruttolohns. Die Auszahlung
erfolgt an den arbeitgebenden Betrieb, womit neben dem Minderleistungsausgleich auch die behinderungsbedingt erforderliche Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz abgegolten sind.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten den Lohn aus der Beschäftigung, zusätzlich können die erforderlichen
Fahrtkosten zum Arbeitsplatz erstattet werden.
Wichtig ist: Bei Bezug von SGB II-Leistungen ist eine Förderung im Zuverdienst nicht möglich.

Zugangsvoraussetzungen
Gefördert werden nur Menschen mit Behinderungen in der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit des Landschaftsverbandes.
Weiterhin müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:
- eine wesentliche bzw. drohende wesentliche Behinderung gemäß § 53 SGB XII
- volle Erwerbsminderung (Bescheid des Rententrägers oder Bescheid SGB XII-Leistungen); KEIN SGB II-Bezug!
- Entscheidung des Leistungsberechtigten gemäß des Wunsch- und Wahlrechts für die Beschäftigung im Zuverdienst als passende
Alternative
- Positive Entscheidung in der Bedarfsfeststellung

Antragsverfahren
Interessierte arbeitgebende Betriebe können eine Anerkennung für das Angebot "Zuverdienst" beantragen.
Nach positiver Prüfung des Antrags und der erforderlichen Unterlagen (u.a. auch Prüfung der Wirtschaftlichkeit) erhält der arbeitgebende Betrieb einen Anerkennungsbescheid, der zur Einrichtung einer konkreten Anzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst berechtigt.

Kontakt
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
LVR-Dezernat Soziales
Stabsstelle 72.01
50663 Köln
Tel 0221 809-6411
zuverdienst@lvr.de
www.zuverdienst.lvr.de



Hinweise:


Weitere Infos finden Sie auf den Internetseiten des LVR (siehe unten)



Ansprechpartner:



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