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Unterstützte Beschäftigung

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören behinderte Menschen, die den Anforderungen an den Arbeitsplatz zunächst nicht gewachsen sind, die aber mit der entsprechenden Unterstützung ihre Aufgaben im Betrieb meistern können.

Zur Zielgruppe gehören auch Menschen mit Behinderung, die keine formale Ausbildung absolvieren können und ohne Unterstützung keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.

Antragsteller

Arbeitgeber können sich an die Reha-Teams der Agenturen für Arbeit wenden oder an andere regionale Träger wie zum Beispiel Berufsbildungswerke, Integrationsfachdienste oder Werkstätten für behinderte Menschen.

Was wird gefördert?

Für den Arbeitgeber entstehen keine Kosten. Formal besteht zwischen dem Beschäftigten und dem Arbeitgeber kein Arbeitsverhältnis. Der Arbeitgeber stellt lediglich den Qualifizierungsplatz zur Verfügung. Der Teilnehmer dieser innerbetrieblichen Qualifizierung erhält Leistungen vom zuständigen Rehabilitationsträger. In der Regel ist dies die Agentur für Arbeit.

Förderumfang

Zur Förderung gehört auch der Einsatz eines externen Job-Coachs, der für das Training am Arbeitsplatz zuständig ist. Der Job-Coach kann den Beschäftigten bis zu 24 Monate begleiten, in Einzelfällen sogar bis zu 36 Monate.

Weitere Hinweise

Am Ende der Qualifizierung soll ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis stehen. Um dies auch langfristig zu gewährleisten, steht, falls erforderlich auch über den Qualifizierungsprozess hinaus, eine Berufsbegleitung zur Verfügung. Bleiben die Leistungen auf Dauer überdurchschnittlich hinter der Leistung anderer Mitarbeiter mit vergleichbarer Tätigkeit zurück, kann der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt beantragen (Beschäftigungssicherungszuschuss). Dies haben die Träger im Blick und weisen den Arbeitgeber dann auf die Möglichkeit hin.

Autorin / Autor: (ku) 2017