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Förderprogramm
Bundesland: Nordrhein-Westfalen Beschäftigungsart: Neueinstellung
LWL: Förderung von Inklusionsbetrieben - Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt Investitionskostenförderung zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen

Zielgruppe:

- Menschen mit Schwerbehinderung
- schwerbehinderte Schulabgänger und - gängerinnen
- WfbM-Beschäftigte, die für für den Übergang in einen Betrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Betracht kommen.
- langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen,
- psychisch erkrankte Menschen, die behindert oder von Behinderung bedroht sind und deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf Grund von Art und Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände auf besondere Schwierigkeiten stößt

Kurzbeschreibung:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verfolgt mit dem Projekt „Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt“ das Ziel, weitere neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu fördern. Analog zur Fördersystematik des Landesprogramms „Integration unternehmen!“ kann hier eine Investitionskostenförderung von bis zu 20.000 Euro pro neu geschaffenen Arbeitsplatz für Menschen der Zielgruppe des § 215 SGB IX erfolgen.

Antragsteller⁠/​Antragstellerin:

Die Beantragung erfolgt durch die Arbeitgeberin beziehungsweise den Arbeitgeber.

Laufzeit des Förderprogramms:

Von: 01.01.2024 Bis: 31.12.2026

Förderumfang:

Mit dem Projekt „Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt" hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beschlossen, wieder neue Inklusionsbetriebe mit Lohnkostenzuschüssen zu unterstützen und neu geschaffene Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in Inklusionsbetrieben zu fördern. Eine wesentliche Maßnahme ist der verstärkte Ausbau der Inklusionsbetriebe. Dieser Ausbau ist oftmals mit zusätzlichen Investitionen in Bau- und Ausstattungsmaßnahmen der Betriebe verbunden. Dafür stehen Mittel des Landes NRW und für einige antragsberechtigte Betriebe zusätzliche Mittel der Aktion Mensch und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in begrenztem Umfang zur Verfügung. Aus diesem Grunde sollen zusätzliche Mittel aus der Ausgleichsabgabe subsidiär zur Verfügung gestellt werden. Die Bereitstellung dieser Mittel erfolgt ausschließlich in den Fällen, wo keine Mittel des Landes NRW zur Verfügung stehen. Analog zur Fördersystematik des Landesprogramms „Integration unternehmen!“ kann hier eine Investitionskostenförderung von bis zu 20.000 Euro pro neu geschaffenen Arbeitsplatz für Menschen der Zielgruppe des § 215 SGB IX erfolgen.

Hinweise:

Inklusionsbetriebe nehmen eine sehr wichtige Funktion im inklusiven Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen ein. Sie schaffen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, die sonst keine ausreichende Chance auf eine Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt hätten. In Westfalen-Lippe sind Inklusionsbetriebe besonders zahlreich vertreten.
Inklusionsbetriebe sind wirtschaftlich in einer schwierigen Lage. Corona-Pandemie, Ukraine-Krise und Energiepreissteigerungen haben die Reserven der Inklusionsbetriebe aufgezehrt.

Im Rahmen der Leitziele 1 und 2 des LWL-Projektes „Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt“ will das LWL-Inklusionsamt Arbeit den weiteren Ausbau aber auch die Sicherung von Arbeitsplätzen in Inklusionsbetrieben ermöglichen. Dafür wurde das Fördermoratorium aus dem Jahr 2014/2015 für Inklusionsbetriebe am 01.01.2024 aufgehoben. Aus Mitteln der Ausgleichsabgabe ist somit ein weiterer Ausbau und eine nachhaltige Finanzierung von Inklusionsbetrieben in Westfalen-Lippe möglich.

Inklusionsbetriebe wenden sich zwecks Beratung und Begleitung an das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Kontakt:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) - Inklusionsamt

Externe Links:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Pressemitteilung vom 29.2.2024
Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Beschluss-Fassung 15/2184 - Förderung von Inklusionsbetrieben - Teilprojekt zum Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt

Referenznummer:

FOE/100586


Informationsstand: 27.03.2024