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Förderprogramm
Bundesland: Thüringen Beschäftigungsart: Neueinstellung
Landesprogramm Arbeit für Thüringen (LAT) – Lohnkostenzuschuss für Menschen mit Behinderungen

Zielgruppe:

schwerbehinderte Personen mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 oder Ihnen gleichgestellte Personen, die außer Stande sind, mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein

Kurzbeschreibung:

Ziel des Landesprogrammes „Arbeit für Thüringen (LAT)" ist die Beschäftigungsförderung und berufliche Integration von benachteiligten Zielgruppen einschließlich Migrantinnen und Migranten und Geflüchteten. Die Förderung soll die sozialen und beruflichen Integrationsmöglichkeiten verbessern sowie die Nachhaltigkeit erfolgter Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis stärken.
Bei dem Förderprogramm können Unternehmen mit Lohnkostenzuschüssen gefördert werden, wenn sie Personen mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 oder ihnen Gleichgestellte in einer Teilzeitbeschäftigung unter 15 Stunden pro Woche einstellen bzw. beschäftigen.

Antragsteller/​Antragstellerin:

Die Beantragung erfolgt durch die Arbeitgeberin beziehungsweise den Arbeitgeber.

Laufzeit des Förderprogramms:

Von: 15.09.2015 Bis: 31.12.2024

Förderumfang:

- Förderfähig sind die tatsächlichen Personalausgaben inklusive der tatsächlich angefallenen Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebenden.
- Der monatliche Zuschuss beträgt bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 14,5 Stunden 400 Euro (monatlicher Festbetrag), ist jedoch höchstens in Höhe der tatsächlichen Personalausgaben förderfähig.
- Bei einer Beschäftigung von weniger als 14,5 Stunden wöchentlich wird der Festbetrag entsprechend gekürzt. Eine höhere wöchentliche Arbeitszeit ist nicht förderfähig.
- Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung und nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Festbetragsfinanzierung.

Regeln für die Förderung
- Das Unternehmen muss seinen Sitz oder seine Niederlassung in Thüringen haben.
- Die Förderung erfolgt ausschließlich für voll erwerbsgeminderte Personen mit Wohnsitz in Thüringen, die außer Stande sind, mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein.
- Die Förderung erfolgt ausschließlich für erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Arbeiten.
- Die Förderung erfolgt, wenn mit der Arbeitnehmerin beziehungsweise dem Arbeitnehmer ein Beschäftigungsverhältnis begründet wird, bzw. das derzeit bestehende Beschäftigungsverhältnis ohne eine Förderung akut gefährdet ist.
- Die Zuwendung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.

Die formgebundenen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung sind vor Abschluss des Arbeitsvertrags an die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen – GFAW (Siehe: externe Links) – zu richten. Die Antragsformulare findet man im Online-Portal der GFAW.

Hinweise:

Im Rahmen des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ werden auch Projekte gefördert, bei denen es um Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten Personengruppen (z. B. asylsuchende und geflüchtete Menschen, Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 und ihnen gleichgestellte Menschen) geht.
Unternehmen, die Teilnehmende aus diesen Projekten einstellen, können mit Einstellungsprämien in Höhe von bis zu 7.000 Euro gefördert werden.

Kontakt:

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW)

Externe Links:

Infos zum Programm bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW)
Richtlinie zum Landesprogramm "Arbeit für Thüringen (pdf)
Infos beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Referenznummer:

FOE/100073


Informationsstand: 21.07.2022