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Förderprogramm
Bundesland: Thüringen Beschäftigungsart: Neueinstellung
Landesprogramm Arbeit für Thüringen (LAT) – Einstellungsprämie

Zielgruppe:

- schwerbehinderte Personen mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 oder ihnen gleichgestellte Personen, die vorher Teilnehmende in einem Projekt der individuellen Integrationsbegleitung bzw. der Aktivierungsrichtlinie des Freistaats Thüringen waren;
- Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete

Kurzbeschreibung:

Ziel des Landesprogrammes „Arbeit für Thüringen (LAT)" ist die Beschäftigungsförderung und berufliche Integration von benachteiligten Zielgruppen einschließlich Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten. Die Förderung soll die sozialen und beruflichen Integrationsmöglichkeiten verbessern sowie die Nachhaltigkeit erfolgter Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis stärken.

Im Rahmen des Landesprogramms werden Projekte gefördert, bei denen es um Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten Personengruppen (z. B. asylsuchende und geflüchtete Menschen, Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 und ihnen gleichgestellte Menschen) geht.
Unternehmen, die Teilnehmende aus diesen Projekten einstellen, können mit Einstellungsprämien in Höhe von bis zu 7.000 Euro gefördert werden.

Antragsteller/​Antragstellerin:

Die Beantragung erfolgt durch die Arbeitgeberin beziehungsweise den Arbeitgeber.

Laufzeit des Förderprogramms:

Von: 15.09.2015 Bis: 31.12.2024

Förderumfang:

Förderfähig sind die Personalausgaben für die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer.
Bei Fortbestehen des Arbeitsverhältnisses werden an das Unternehmen
- nach Ablauf von sechs Monaten 2.000 Euro,
- nach Ablauf des zwölften Monats weitere 1.500 Euro,
- nach Ablauf des achtzehnten Monats weitere 1.500 Euro und
- nach Ablauf von 24 Monaten weitere 2.000 Euro ausgezahlt.
Die Förderdauer beträgt bis zu 24 Monate.
Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung und nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Festbetragsfinanzierung.

Regeln für die Förderung

- Das Unternehmen muss seinen Sitz oder seine Niederlassung in Thüringen haben.
- Die geförderten Personen verfügen über einen Wohnsitz in Thüringen.
- Die Förderung erfolgt ausschließlich für erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Arbeiten, jedoch nicht für die Beschäftigung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes AÜG (Zeitarbeit).
- Es erfolgt keine Förderung von Arbeitnehmerinnne und Arbeitnehmern, für die bereits eine Förderung des Arbeitsverhältnisses (FAV) nach § 16e SGB II erfolgt.
- Die Zuwendung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
- Es muss ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis mit mindestens 30 Wochenstunden begründet werden.

Die formgebundenen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung sind vor Abschluss des Arbeitsvertrags an die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen - GFAW (Siehe: externe Links) – zu richten. Die Antragsformulare findet man im Online-Portal der GFAW.

Hinweise:

Im Rahmen des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ können Unternehmen auch mit einem monatlichen Lohnkostenzuschuss von 400 Euro gefördert werden, wenn sie Personen mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 oder ihnen Gleichgestellte in einer Teilzeitbeschäftigung unter 15 Stunden pro Woche einstellen bzw. beschäftigen.

Kontakt:

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW)

Externe Links:

Infos zum Programm bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW)
Richtlinie zum Landesprogramm „Arbeit für Thüringen (pdf)
Infos beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Referenznummer:

FOE/100080


Informationsstand: 21.07.2022