Die Agentur für Arbeit kann sowohl behinderten als auch nicht behinderten Jugendlichen, die die Schule beendet haben, aber für eine Berufsausbildung noch nicht fit genug sind, verschiedene berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) vermitteln.
BvB haben das Ziel, junge Menschen auf eine Berufsausbildung und Arbeit vorzubereiten, um eine dauerhafte berufliche Eingliederung zu erreichen. Die BvB umfassen die Vermittlung bzw. Auffrischung von Schlüsselqualifikationen und Grundkenntnissen in verschiedenen Berufsfeldern, Stützunterricht und eine intensive sozialpädagogische Betreuung. Betriebspraktika sind in der Regel Bestandteil solcher Maßnahmen.
Wenn Art oder Schwere der Behinderung eine umfassende Betreuung erfordern, finden BvB insbesondere in Rehabilitationseinrichtungen statt, die über die erforderliche personelle, räumliche und technische Ausstattung verfügen (zum Beispiel: Begleitung durch Fachdienste, technische Hilfen, Wohnbetreuung in einem Internat, integrierte Berufsschule).
BvB haben eine Dauer von bis zu zehn Monaten - eine vorzeitige Beendigung zur Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeit ist dabei jederzeit möglich.
(na)
Stand: März 2012