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Schwerbehinderung und Gleichstellung

Schwerbehinderung
Bei einem GdB von 50 und mehr liegt eine Schwerbehinderung vor. Schwerbehinderte Menschen erhalten vom Versorgungsamt einen Schwerbehindertenausweis. Dieser Ausweis dient als Nachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen und sonstigen Hilfen nach dem SGB IX und anderen Vorschriften.

Praxistipp:
Lassen Sie sich von schwerbehinderten Mitarbeitern immer den Schwerbehindertenausweis vorlegen. Der Feststellungsbescheid alleine reicht insbesondere bei der Anrechnung auf Pflichtarbeitsplätze oft nicht aus.

Gleichstellung
Die Agentur für Arbeit spricht die Gleichstellung aus, wenn wegen der Behinderung ein geeigneter Arbeitsplatz ohne die Gleichstellung nicht erlangt oder behalten werden kann. Vorher wird unter anderem auch die Stellungnahme des Arbeitgebers eingeholt.

Praxistipp:
Gleichgestellte Menschen erhalten keinen Schwerbehindertenausweis. Eine Gleichstellung wird durch den Gleichstellungsbescheid der Agentur für Arbeit nachgewiesen.

Gleichgestellte behinderte Mitarbeiter haben keinen Anspruch auf Zusatzurlaub. Ansonsten gelten die besonderen Regelungen des zweiten Teils des SGB IX auch für gleichgestellte Mitarbeiter.

Wenn der vom Versorgungsamt festgestellte GdB weniger als 50, aber mindestens 30, beträgt, kann der behinderte Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit eine Gleichstellung beantragen.

Lexikon

Was bedeutet behindert, schwerbehindert oder gleichgestellt? Definitionen:

 
 

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