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Saarland: 60 inklusiv - Ausbildung und Beschäftigung von Menschen aus saarländischen WfbM

Förderzeitraum:Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse mit Beginn vom 01.10.2011 bis zum 31.12.2017
Zielgruppe:Beschäftigte aus saarländischen Werkstätten für behinderte Menschen
Förderberechtigte:Arbeitgeber, die die Zielgruppe ausbilden oder einstellen
Förderumfang:Lohnkostenzuschüsse von bis zu 75 Prozent des Arbeitnehmerbruttoentgelts (höchstens 1.200 Euro monatlich) bzw. von 100 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung
Ansprechpartner:Integrationsamt (siehe "Kontakt" in der rechten Spalte)

Förderinhalt:

Arbeitgeber, die Beschäftigte aus saarländischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisse übernehmen, erhalten einen pauschalierten Lohnkostenausgleich.

Zielgruppe:

  • Beschäftigte im Arbeitsbereich einer saarländischen WfbM (bzw. der Virtuellen Werkstatt Saarbrücken), sofern das Saarland als überörtlicher Träger der Sozialhilfe die Leistungen erbringt
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Berufsbildungsbereich einer saarländischen WfbM, die wesentlich behindert, auf nicht absehbare Zeit voll erwerbsgemindert bzw. nicht erwerbsfähig sind und bei denen die Kriterien des § 136 Absatz 2 Satz 1 und 2 SGB IX erfüllt sind, wenn ohne die Förderung nach "60 inklusiv" im Anschluss hieran eine Aufnahme in den Arbeitsbereich der WfbM erfolgen würde.

 

Förderhöhe:

Arbeitsverhältnisse:
Bis zu 75 Prozent des Arbeitnehmerbruttoentgeltes, höchstens 1.200 Euro monatlich (bei Beschäftigung in Integrationsprojekten 50 Prozent des Arbeitnehmerbruttolohns, höchstens 600 Euro monatlich).

Der Lohnkostenausgleich wird nach 12 und nach 24 Monaten jeweils um 10 Prozent reduziert und bis zu 60 Monate gezahlt.

Es muss sich um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit tariflicher oder ortsüblicher Entlohnung handeln. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen muss der Arbeitsvertrag für mindestens 12 Monate geschlossen werden. Teilzeitbeschäftigungen und sogenannte Mini-Jobs sind möglich, sogenannte Zuverdienstplätze werden jedoch nicht gefördert.

Ausbildungsverhältnisse: 100 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für die Dauer der Ausbildung.

 

Antragstellung:

Anträge müssen vor Beginn der Beschäftigung bzw. Ausbildung gestellt werden.

Ein Arbeitgeber, der bereits einen Lohnkostenausgleich nach dem Programm "60 inklusiv" erhält, kann einen schriftlichen Antrag auf Erhöhung des Lohnkostenausgleichs stellen, sofern sich aufgrund des Mindestlohngesetzes (MiLoG) eine Änderung in der Höhe der bisherigen Lohnkosten ergibt und der maximale Förderbetrag noch nicht erreicht wurde.

Die Leistungen aus dem Programm "60 inklusiv" sind gegenüber den zweckgleichen Leistungen anderer Träger nachrangig. Entsprechende Leistungen werden auf den pauschalierten Lohnkostenausgleich angerechnet.

 

(Na) Stand 2/2015

 
 

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