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Sachsen: Initiative Inklusion - Handlungsfeld Neue Arbeitsplätze für ältere schwerbehinderte Menschen

Neueinstellung:bis 31. Dezember 2015 (keine Fördermittel mehr vorhanden)
Zielgruppe:Schwerbehinderte Menschen ab 50 Jahren
Förderberechtigte:Betriebe und Dienststellen mit Sitz in Sachsen, die die Zielgruppe für mindestens 12 Monate einstellen
Förderumfang:Prämien von bis zu 10.000 Euro pro Arbeitsvertrag
Ansprechpartner:örtlich zuständige Agentur für Arbeit (siehe "Kontakt" in der rechten Spalte)
Hinweis:Die sächsischen Arbeitsagenturen führen ein einheitliches Förderverfahren für die Initiative Inklusion und das Sächsische Arbeitsmarktpogramm durch.

Förderinhalt:

Gefördert wird die Einstellung schwerbehinderter oder gleichgestellter arbeitsloser oder arbeitssuchender Menschen ab 50 Jahren, insbesondere die Einstellung von schwerbehinderten Frauen und schwerbehinderten Empfänger/-innen von Leistungen der Grundsicherung.

Die maximale Förderung je Arbeitplatz beträgt über drei Jahre insgesamt 10.000 Euro.

Art und Höhe der Förderung richten sich nach der Betriebsgröße und dem Einzelfall. Dabei wird auch berücksichtigt, inwieweit der Arbeitgeber seine Beschäftigungspflicht nach § 71 SGB IX erfüllt.

Bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen können für das erste Beschäftigungsjahr folgende Erstprämien gewährt werden:

  • Kleine Betriebe (weniger als 50 Beschäftigte): bis zu 5.000 Euro
  • Mittlere Betriebe (weniger als 250 Beschäftigte): bis zu 4.000 Euro
  • Größere Betriebe (über 250 Beschäftigte): bis zu 3.000 Euro

Nach jeweils einem weiteren Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses können auf Antrag Zweit- und Drittprämien in Höhe von bis zu 2.500 Euro gezahlt werden.

Bei befristeten Arbeitsverhältnissen mit einer Mindestdauer von 1 Jahr beträgt die

  • Erstprämie für das erste Jahr maximal 70 Prozent der oben genannten Prämien
  • Zweit- und Drittprämie maximal 2.000 Euro.

Die Fördermittel ergänzen das gesetzliche Instrumentarium zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Prämien aus dem Sächsischen Arbeitsmarktprogramm sind vorrangig und werden auf die Förderung aus der Initiative Inklusion angerechnet.
Wurden Lohnkostenzuschüsse aus dem Sächsischen Arbeitsmarktprogramm gewährt, können nach Ablauf der Förderung je Arbeitsplatz für das zweite und dritte Jahr des Beschäftigungsverhältnisses Leistungen aus der Initiative Inklusion von bis zu insgesamt 5.000 Euro gezahlt werden.

Außerdem wird aus der Initiative Inklusion die Schaffung von Ausbildungsplätzen gefördert. Weitere Infos dazu finden Sie hier

 

(Se) Stand 2/2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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