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Niedersachsen: Arbeit ohne Hindernisse - Neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen

Laufzeit:Einstellung bis 31.12.2017
Zielgruppe:besonders betroffene schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen
Förderberechtigte:Arbeitgeber in Niedersachsen, die neue Arbeitsplätze für die Zielgruppe schaffen
Förderumfang:bis zu 25.000 Euro
Ansprechpartner:Integrationsamt (siehe unter "Kontaktadresse" - rechte Spalte) und Reha-Spezialisten bei den Arbeitsagenturen

Arbeitgeber, die neue und unbefristete Arbeitsplätze für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen schaffen, können eine arbeitsplatzbezogene Förderung von bis zu 25.000 Euro erhalten.

Die Förderung erfolgt als Lohnkostenzuschuss und ist in der Höhe so bemessen, dass der Arbeitgeber unter Einbeziehung der Leistungen eines anderen Leistungsträgers (z. B. der Agentur für Arbeit)

  • im ersten Beschäftigungsjahr einen Zuschuss bis zu 60 %,
  • im zweiten Beschäftigungsjahr einen Zuschuss bis zu 50 % und
  • im dritten Beschäftigungsjahr einen Zuschuss bis zu 40 %

der entstehenden Lohnkosten (Arbeitgeberbrutto) erhalten kann. Die Leistungen werden so lange gewährt, bis der Höchstförderbetrag von 25.000 Euro ausgeschöpft ist. Der Höchstbetrag (25.000 Euro) entspricht einer Vollbeschäftigung und ist bei Teilzeitbeschäftigung anteilmäßig zu kürzen.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen in dem Betrieb durch den geförderten Arbeitsplatz steigt.

Weitere Voraussetzung ist, dass der schwerbehinderte Mensch mindestens drei Monate arbeitslos war.

Auf diese Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Die Leistungen können nur bewilligt werden, wenn noch freie Mittel aus dem Arbeitsmarktprogramm zur Verfügung stehen.

Leistungen Dritter, z. B. Eingliederungszuschüsse, werden bei der Auszahlung abgezogen.

Anträge auf Förderung können beim Integrationsamt gestellt werden.

Ansprechpartner sind die Reha-Spezialisten bei den örtlichen zuständigen Arbeitsagenturen und die örtlich zuständigen Mitarbeiter beim Integrationsamt.

 

(Na 03/2017)

 
 

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