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Nordrhein-Westfalen: Initiative Inklusion - Neue Arbeitsplätze für ältere schwerbehinderte Menschen

Förderzeitraum:2011 bis 2018 (Antragstellung bis 31.12.2016)
Zielgruppe:Schwerbehinderte Menschen ab 50 Jahren
Förderberechtigte:Arbeitgeber in NRW, die für die Zielgruppe neue Arbeitsplätze schaffen
Förderumfang:bis zu 10.000 Euro pro Arbeitsplatz
Ansprechpartner:Arbeitsagenturen / Integrationsämter (siehe unter "Kontakt" auf der rechten Seite)

Förderinhalt:

Arbeitgeber, die einen Arbeitsplatz erstmals mit einem arbeitslosen oder arbeitsuchenden schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen ab 50 Jahren besetzen, können bis zu 10.000 Euro pro Arbeitsplatz erhalten.

Arbeitslose schwerbehinderte Frauen und schwerbehinderte Empfänger von Leistungen der Grundsicherung sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

Es muss sich um ein ortsüblich / tariflich entlohntes Arbeitsverhältnis mit einer Dauer von mindestens 12 Monaten handeln.

Förderumfang:

  • bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen, die mehr als 12 Monate andauern:
    • 10.000 Euro, wenn die Pflichtquote erfüllt ist bzw. keine Beschäftigungspflicht besteht
    • 8.000 Euro, wenn die Pflichtquote nicht erfüllt ist
  •  bei befristeten Arbeitsverhältnissen mit einer Dauer von mindestens 12 Monaten:
    • 7.000 Euro, wenn die Pflichtquote erfüllt ist bzw. keine Beschäftigungspflicht besteht
    • 5.000 Euro, wenn die Pflichtquote nicht erfüllt ist.

Die Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen:

  1. Tranche 50 % nach Anmeldung des AN zur Sozialversicherung (alternativ Gehaltsnachweis)
  2. Tranche 50 % nach 13 Monaten.

Antragstellung:

Der Arbeitgeber beantragt die Förderung vor Beginn des Arbeitsverhältnisses bei den Trägern der Arbeitsvermittlung (Arbeitsagenturen, Jobcenter oder kommunale Träger). Die Förderanträge sowie weitere Informationen sind bei diesen Stellen erhältlich.

Die Vermittlungsfachkraft berät über mögliche Regelleistungen und die zusätzliche Prämie aus der Initative Inklusion und füllt den Förderantrag gemeinsam mit dem Antragsteller aus.  Anschließend schickt der Arbeitgeber den vollständig ausgefüllten Antrag mit den notwendigen Anlagen an das zuständige Integrationsamt. Dort werden die Anträge auf Vollständigkeit geprüft und der Förderbescheid erstellt.

Die Förderung durch die Initiative Inklusion ergänzt die Regelförderung.

Es stehen zum Teil noch Restfördermittel (April 2016) zur Verfügung. Ob eine Förderung aus den Mitteln der Initiative Inklusion noch möglich ist, entscheiden die Bewilligungsbehörden (Landschaftsverband Rheinland bzw. Westfalen-Lippe) im Einzelfall.

(Na) Stand 4/2016

 
 

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