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Bremen: JobBudget

Förderzeitraum:bis 31.12.2017
Zielgruppe:WfbM-Beschäftigte im Arbeitsbereich der Werkstätten im Land Bremen
Ansprechpartner:Amt für Versorgung und Integration Bremen (Integrationsamt) und Integrationsfachdienst Bremen

Die Maßnahme JobBudget geht zurück auf ein Bundesmodellprojekt. Gegenstand von JobBudget ist es, den Zugang von schwerbehinderten Menschen zum allgemeinen Arbeitsmarkt durch betriebsorientierte, modulare Qualifizierung auf Praktikumsplätzen zu ermöglichen.

Hier geht es um Menschen, die von ihrer Behinderung stark betroffen sind und ohne Unterstützung in der Regel ("nur") den Weg in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) finden.

An dem Bundesmodellprojekt haben in Bremen die Werkstatt Bremen/Martinshof und der Integrationsfachdienst Bremen GmbH im Zeitraum 12/2008 bis 12/2011 teilgenommen. Im Rahmen des Bundesmodellprojektes hat sich insbesondere gezeigt, dass sich die Formel "erst platzieren, dann qualifizieren" bewährt, wenn am Praktikumsplatz ein intensives, systematisches und bedarfsorientiertes Jobcoaching erfolgt.

Nach Abschluss des Bundesmodellprojektes ist JobBudget in der Stadt Bremen im Zeitraum 01/2012 bis 12/2014 fortgesetzt worden. Dabei ist an die Stelle der Förderung aus dem Ausgleichsfonds des Bundes die Förderung aus Mitteln der Ausgleichsabgabe des Landes (60 Prozent / 720 Euro pro TeilnehmerIn / Monat) getreten; die finanzielle Beteiligung der WfbM wurde erhöht (40 Prozent durch Werkstatt Bremen / 480 Euro TeilnehmerIn / Monat).

Die Maßnahme JobBudget wurde 2015 auf die anerkannten WfbM in Bremerhaven ausgeweitet und hat nun eine Laufzeit bis zum 31.12.2017.

Ablauf:

Wer in der Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet, kann sich im Projekt JobBudget im geschützten Rahmen beruflich weiterentwickeln. Die Teilnehmenden bleiben rein rechtlich Beschäftigte der Werkstatt. Eine Rückkehr steht ihnen jederzeit offen. Die Qualifizierung in einem betrieblichen Praktikum ist auf zunächst 12 Monate angelegt.

  • Die Fachkräfte des Integrationsfachdienstes erkunden gemeinsam mit den Teilnehmenden die individuellen Interessen und Fähigkeiten. Sie helfen Träume zu überprüfen und Wünsche umzusetzen.
  • In längeren Betriebspraktika können die Teilnehmenden neue Tätigkeiten erlernen. Ein Jobcoach des Integrationsfachdienstes begleitet sie dabei und steht ihnen auch nach der intensiven Anlernphase zu Seite.

Mit der Maßnahme JobBudget soll der Übergang von der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht werden.

 

(Na) Stand 09/2015

Kontakt

Amt für Versorgung und Integration Bremen - Integrationsamt

Utbremer Str. 90

28217 Bremen

 

Ansprechpartner:

Dr. Johannes Bittel

Telefon: 0421 361-5527

Telefax: 0421 361-5502

E-Mail: johannes.bittel@avib.bremen.de

 

Internet: http://www.avib.bremen.de

 

Weitere Kontakte:

 

 
 

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