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Sachsen-Anhalt: Initiative Inklusion - Neue Ausbildungsplätze für schwerbehinderte junge Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Förderzeitraum:2011 bis 2018 (Ausbildungsbeginn bis 31.12.2015)
Zielgruppe:schwerbehinderte junge Menschen
Förderberechtigte:Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt, die für die Zielgruppe neue betriebliche Ausbildungsplätze bereitstellen
Förderumfang:bis zu 10.000 Euro pro Ausbildungsplatz
Ansprechpartner:Arbeitsagenturen bzw. Jobcenter (siehe "Kontakt" in der rechten Spalte)

Förderinhalt:

Es sollen neue betriebliche Ausbildungsverhältnisse für schwerbehinderte Jugendliche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt geschaffen werden.

Die maximale Förderhöhe wird dabei wie folgt angesetzt:

  • Förderschüler/- innen aus Schulen für Geistigbehinderte:      10.000 Euro
  • Schwerbehinderung mit GdB von 70 und mehr:                     10.000 Euro
  • Schwerbehinderung mit GdB von 50 bis 70:                           8.000 Euro*
  • Behinderung mit GdB von 30 bis 50 (Gleichstellung):              7.000 Euro*
  • Behinderte Jugendliche mit GdB von unter 30 oder
    ohne festgestellten GdB, bei denen der Nachweis der
    Behinderung durch eine Stellungnahme der Agentur für
    Arbeit oder durch einen Bescheid über Leistungen zur
    Teilhabe am Arbeitsleben erbracht wird (§ 68 Abs. 4 SGB IX): 5.000 Euro*
     

(*) Sockelbeträge, hier sind jweils Sonderzuwendung i.H.v. 2.000 Euro möglich

Die Förderung erfolgt in zwei Schritten:

  • Erste Rate in Höhe von 50 Prozent des Fördersatzes nach Beendigung der Probezeit und Weiterführung des Ausbildungsverhältnisses
  • Zweite Rate in Höhe von 50 Prozent des Fördersatzes nach Übernahme in das 2. Ausbildungsjahr.

Die Förderung ergänzt das gesetzliche Förderinstrumentarium und wird mit den Förderleistungen nach SGB II und SGB III koordiniert. Die Regelleistungen werden vorrangig erbracht. Darüber hinaus ist eine Ergänzung aus Landesmitteln möglich. Eine parallele Förderung über das Programm Job4000 ist nicht möglich.

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter arbeiten bei der Umsetzung eng mit dem Integrationsamt zusammen und leiten die Anträge von Arbeitgebern an das Integrationsamt weiter. Das Integrationsamt prüft die Anträge wickelt die Finanzierung ab.

Über die Initiative Inklusion werden auch neue Arbeitsplätze für ältere schwerbehinderte Menschen gefördert. Mehr...

(Se) Stand 2/2014

 
 

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