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Baden-Württemberg: Landesprogramm "Arbeit Inklusiv"

Laufzeit:01.06.2012 - 31.12.2017
Zielgruppe:besonders betroffene schwerbehinderte Menschen (s.u.)
Förderberechtigte:Arbeitgeber in Baden-Württemberg, die die Zielgruppe beschäftigen
Förderumfang:Inklusionsprämien in Höhe von insgesamt bis zu 9.999 Euro und weitere Zuschüsse (s.u.)
Antragstellung:über den Integrationsfachdienst

Ziel:

Das Landesprogramm "Arbeit inklusiv" soll die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen und sichern. Es verstetigt das Förderprogramm Aktion Arbeit / Job 4000 und erweitert die Fördermöglichkeiten der Initiative Inklusion.

Arbeitgeber in Baden-Württemberg, die für die unten genannte Zielgruppe geeignete Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, können über einen insgesamt fünfjährigen Bewilligungszeitraum

erhalten.

Zielgruppe:

Besonders betroffene schwerbehinderte Menschen nach § 72 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a bis e SGB IX, die

  • durch die berufsbegleitende Unterstützung durch Integrationsfachdienste (IFD) angewiesen sind und
  • deren Leistung erheblich eingeschränkt ist
  • und insbesondere wenn sie in einer Schule oder Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Kooperation mit dem IFD auf ein Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet wurden.

Darüber hinaus kann die Teilhabe am Arbeitsleben von besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen gefördert werden, wenn dadurch die Aufnahme in eine WfbM vermieden oder die dauernde Abhängigkeit von laufenden Sozialleistungen vermieden wird.

Inklusionsprämien können auch bei Übernahme von Auszubildenden gewährt werden, die durch das Förderprogramm "Ausbildung inklusiv" gefördert wurden.

 

Umfang der Leistungen:

  • Inklusionsprämien: Eine Prämie entspricht dem Arbeitnehmerbruttoentgelt zuzüglich 20 Prozent für Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, maximal 3.333,00 Euro. Es können bis zu drei Inklusionsprämien gewährt werden.
  • ergänzende Lohnkostenzuschüsse:
    Ohne Beteiligung eines Trägers der Eingliederungshilfe bis zu 40 Prozent der Bruttoaufwendungen des Arbeitgebers;
    Mit Beteiligung eines Trägers der Eingliederungshilfe bis zu 70 Prozent der Bruttoaufwendungen des Arbeitgebers.

 

(Se 10/2012)

 
 

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