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Zuschüsse zu den Gebühren bei der Berufsausbildung - Leistungen an Arbeitgeber

Kleine Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten müssen keine schwerbehinderten Menschen einstellen. Betriebe, die trotzdem besonders betroffene schwerbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene ausbilden, werden durch das Integrationsamt mit Zuschüssen unterstützt.

Was kann gefördert werden?

Während der Berufsausbildung fallen für den Arbeitgeber Gebühren (insbesondere Prüfungsgebühren) an, die von den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern erhoben werden.

Der Arbeitgeber kann bei folgenden Gebühren Zuschüsse erhalten:

  • Abschluss- bzw. Eintragungsgebühren
  • Prüfungsgebühren für das Ablegen der Zwischen- und Abschlussprüfung
  • Betreuungsgebühr für Auszubildende
  • Kosten für außerbetriebliche Ausbildungsabschnitte

Wie hoch kann gefördert werden?

Förderhöhe und -dauer richten sich nach den Umständen des Einzelfalles.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

Es werden nur Arbeitgeber gefördert, die nicht beschäftigungspflichtig sind - also im Jahresdurchschnitt über weniger als 20 Arbeitsplätze pro Monat verfügen.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber den Ausbildungsplatz mit einem besonders betroffenen schwerbehinderten Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen (§ 72 Absatz 1 SGB IX) besetzt, der das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Rechtsgrundlagen

Die Förderung erfolgt durch das Integrationsamt nach § 102 Absatz 3 Nummer 2 b SGB IX in Verbindung mit dem § 26 a SchwbAV.

(ku)

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